Immer wenn ich morgens die Zeitung lese oder mich im Internet über das Tagesgeschehen informiere, dann könnte ich mich einfach nur noch aufregen. Ich stehe keiner Partei nahe, aber ich bin umweltbewußt. Und ich fand den Trend in in Richtung Erneuerbare Energie stets gut. Aber in den letzten Wochen wird wieder über die Kernkraft debattiert. Die einen denken, dass erneuerbare Energien wie Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie schlechthin nicht sicher genug sind, weil sie unseren Energiehunger nicht stillen können, andere wiederum sehen das ganz anders und ahnen, warum Union und FTP sich nicht an den Ausstieg halten. Es geht um nichts anderes, als das liebe Geld. Denn würde man wie geplant die alten Meiler abschalten, hiesse dies für die betreibenden Firmen grosse Gewinnausfälle. Es ist allgemein bekannt, dass die deutsche Wirtschaft gerade schwächelt, aber die Stromkonzerne haben trotzdem blendend verdient. Trotz allem ist Atomenergie nur eine Überbrückungslösung. Auch sie ist endlich und der Dreck, den sie verursacht ist nicht minder schädlich als Treibhausgase. Uns mag das interessieren, aber den korrupten Verein in Berlin geht das am A... vorbei. Mit ihrer Politik tut die Politik immer nur, was die AKW-Betreiber wollen. Letztendlich investieren Industrie und Stromkonzerne jährlich Unsummen, mit denen sie Politiker beeinflussen. Was der Wähler möchte, interessiert nur im Wahlkampf. Dabei ist es völlig egal, in welcher Partei der Politiker sitzt. Lobbyismus muss von Rechts wegen schließlich wie Korruption behandelt und so bestraft werden.
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